Bericht über 4-Tage-Rucksackwanderung des Eifelvereins OG Mützenich vom 29.04.17-01.05. 17

Die diesjährige Rucksackwanderung führte über den erst im Frühjahr 2015 eröffneten grenzüberschreitenden „Weg des Gedenkens“ oder „Sentir du souvenir„ von Monschau über Ovifat, Bütgenbach und Hellenthal zurück nach Monschau. Diesen Wandertipp haben wir dem Heft „Die Eifel 3/2016“ entnommen.

Der „Weg des Gedenkens“ führt zu markanten Schauplätzen des Kriegsgeschehens in der Nordeifel. 30 Hinweistafeln erläutern in vier Sprachen das historische Ereignisse und Orte aus Zeiten der beiden Weltkriege, teilweise mit Bilder aus dieser Zeit. Mitten in der Monschauer Altstadt liegen Start und Ziel des Rundwegs. Die Weg-Beschilderung war hervorragend, man brauchte nur den Metalltafeln mit dem Symbol der Taube und den deutsch-belgischen Flaggen zu folgen.

Die Strecke wurde von den 8 Wanderern aber in Mützenich gestartet, die erste Etappe führte nach Ovifat. Es wurde ein Hotel in Bütgenbach ausgewählt, das dann für 2 Übernachtungen einen Hol- und Bringservice übernahm. Der erste Tag führte bei neblig kaltem Wetter durch das Hohe Venn Richtung Botrange, hier konnte man seinen Blick auf diese einzigartige Landschaft richten.  Nach ruhiger Wanderung wurden wir abgeholt.

Die zweite Etappe führte von Ovifat durch das Bayehontal, anschließend an der Warche entlang Richtung Bütgenbach. Diese Etappe war landschaftlich sehr abwechslungsreich. In einem stetigen Bergauf und Bergab wurde das Hotel erreicht.

Die dritte Etappe führte von Bütgenbach über Wirtzfeld und Rocherath nach Hellenthal, hier wurde viel auf geteerten Straßen und Feldwegen gegangen. Nach anstrengender Wanderung wurde das Hotel erreicht. Trotz 1. Mai Nacht in Hellenthal haben alle den Erholungsschlaf genossen.

Die vierte Etappe führte von Hellenthal über Wahlerscheid Richtung Perlbachtalsperre nach Monschau, hier wurde nach gelungener Wanderung das Restaurant erreicht, wo der Ausklang dieser erlebnisreichen Wanderung stattfand.

Insgesamt war es eine schöne Wanderung und eine interessante Erfahrung, die eigene Heimat mit touristischen Augen zu sehen.

Monschau, 08.05.2017